Besaitungsanleitung
mit freundlicher Unterstützung von (c) Jens Barthelmes Photos: Martin Lazak
Vorbereitungen
Hier erfahren Sie, was Sie alles an Zubehör benötigen und welche Vorkehrungen getroffen werden müssen, bevor man sich über den Schläger hermacht. Das meiste wird trivial erscheinen, aber ich erwähne es trotzdem der Vollständigkeit halber. Leuten, die mit dem Gedanken spielen, sich eine Besaitungsmaschine zuzulegen, erhalten so einen kompletten Überblick über die Angelegenheit.
Benötigte Werkzeuge
Ihr wichtigstes "Werkzeug" ist natürlich - neben Ihren Händen - die Besaitungsmaschine. Es gibt verschiedene Arten von Besaitungsmaschinen; im Folgenden gehe ich von einer Maschine mit zwei stationären Haltezangen, Gewichtsarm mit Freilauf und Schnellspannvorrichtung aus.
Überzeugen Sie sich von dem intakten Zustand Ihrer Maschine. An den Stellen, wo etwas festgehalten werden soll, wie z.B. die Zangen, sollte möglichst kein Fett sein. Entfetten Sie gelegentlich entsprechende Teile, wenn Sie merken, daß die Saite durchrutscht oder sich die Zange bewegt. Des weiteren müssen manchmal Schrauben nachgezogen werden. Auch hier sind wieder die Zangen gefragt: stellen Sie sie z.B. etwas enger, wenn Sie mit einer dünneren Saite hantieren. Vorsicht: bei zu enger Haltung der Saite kann sie beschädigt werden!
Wo allerdings Fett benötigt wird, das sind die Teile der Maschine, die beweglich bleiben sollen, wie etwa der Gewichtsarm oder der Tisch. Ölen sie hin und wieder die beanspruchten Stellen. Bei sorgfältiger Wartung verlängert sich automatisch die Lebensdauer Ihrer Maschine. Auch wenn Ihre Maschine in einem noch so guten Zustand ist, werden Sie ohne das entsprechende Zubehör nicht weit kommen. Zum Abmessen und Abschneiden der Saite benötigen Sie einen Meterstab, einen Seitenschneider [1] und einen Filzstift, beim Knoten brauchen Sie eine Ahle [3] zum Festklemmen der Saite und es empfiehlt sich eine Flachzange [2] zum Festziehen. An manchen Stellen ist man froh, wenn man eine sogenannte Spezial-Ahle [4] besitzt. Das ist eine Ahle, bei der der Dorn von einem Rohr umgeben ist, in das man durch Zurückziehen des Dorns die Saite einführen kann und somit durch schwer zugängliche Stellen kommt, wie etwa bei versperrten Ösen. Es geht auch ohne Troja-Ahle, aber eben sehr mühsam. Behandeln Sie Ihre Troja-Ahle sorgsam, sie ist sehr anfällig für Beschädigungen.
Falls Sie ältere Schläger besaiten, deren Ösen schon etwas verletzt sind und die Gefahr besteht, daß die Saite an einer scharfen Kante reibt, kaufen Sie sich einen Saitenschutzschlauch. Das ist ein einfacher Plastikschlauch (erhält man meterweise), der in eine bestehende Öse eingezogen wird. Falls Ihre Öse zu eng sein sollte, haben Sie Pech gehabt; dann müssen Sie sich ein neues Ösenband besorgen...
Abmessen der Saite
Wenn Sie sich eine 200m-Rolle angeschafft haben, müssen sie zuerst das für Ihren Schläger benötigte Stück abschneiden. Wieviel Sie brauchen, hängt von der Kopfgröße und dem Bespannungsmuster des Schlägers ab. Mein Tip: nehmen Sie beim ersten Mal 12 Meter, das dürfte immer reichen. Messen Sie dann nach dem Bespannen, wie viel Saite sie abgeschnitten haben und rechnen Sie sich so die Länge aus, die Sie für Ihren Schläger brauchen. Achtung: Lieber zu viel als zu wenig Saite nehmen, denn stellen Sie sich den Ärger vor, wenn sie am Ende des Besaitens feststellen müssen, daß die Saite 30 cm zu kurz bemessen war! Um ein schlägerschonendes Besaiten durchführen zu können, addieren Sie ruhig noch einen halben Meter. Für einen 95 sq.in. (613 cm²)-Schläger mit 16 Längs- und 19 Quersaiten benötigt man ca. 12,0 Meter.
Klappen Sie den Meterstab auf einen Meter aus, legen ihn vor sich und messen die Länge Meter für Meter ab. Achten Sie darauf, daß sich die Saite beim Abwickeln nicht verknotet. Am besten hängt man die Rolle drehbar auf, so daß sich die Saite abrollen läßt. Schneiden Sie dann nicht gerade, sondern möglichst schräg ab. Dadurch läßt sich die Saite später besser manövrieren.
Falls Sie ein Saiten-Set verwenden, entfällt die obige Prozedur. Die meisten Sets sind 12,0 bis 12,5 Meter lang. Jetzt müssen Sie noch eine Markierung auf der Saite setzen, wenn Sie nicht gerade mit dem Knoten anfangen. Ich empfehle, in der Mitte des Schlägers anzufangen, damit der Rahmen nicht einseitig belastet wird. Folglich mißt man sich die Saitenlänge aus, die von der Mitte des Schlägers bis zum Knoten benötigt wird. 3,5m sind nie verkehrt, oft braucht man nur 3,2m. Beim ersten Mal nehmen Sie aber besser 3,6m. Markieren Sie die Stelle nicht, indem Sie eine Kerbe machen, auch bei schwarz gefärbten Saiten! Dies hätte fatale Folgen für die Haltbarkeit der Bespannung. Nehmen Sie lieber einen lösungsmittelarmen Filzschreiber (im Falle der schwarzen Saite markieren Sie's einfach gar nicht und halten mit der einen Hand den Punkt, während Sie mit der anderen Hand die Saite in den Rahmen einziehen).
Vorbereitung und Befestigung des Rahmens
Am besten schneidet man so bald wie möglich nach dem Saitenriß die Saite heraus, damit der Rahmen nicht unnötig belastet wird. Schneiden Sie symmetrisch von innen nach außen ein "Kreuz" in Ihre Bespannung. So ist auch vorzugehen, wenn Sie mit einer Bespannung schon sehr lang gespielt haben und die Elastizität der Saite erheblich nachgelassen hat, so daß Sie sich dazu entschieden haben, die Bespannung "aufzufrischen".
Nachdem Sie die Saitenreste entfernt haben, sollten Sie kontrollieren, ob alle Ösen noch intakt sind. Die Saite darf auf keinen Fall an scharfen Kanten vorbeilaufen. Hier sind besonders die äußeren Längsösen gefährdet. Es sollte sich auch kein Sand am Ösenband befinden.
Achten Sie beim Einspannen des Rahmens in die Maschine darauf, daß er gleichmäßig festgemacht ist. Beim Besaiten ist der Rahmen enormen Kräften ausgesetzt. Es kann sehr leicht zu Beschädigungen kommen, wenn Sie den Schläger oft ungleichmäßig belasten. Es empfiehlt sich eine 6-Punkt-Fixierung, jedoch gibt es da die unterschiedlichsten Systeme. Wichtig ist, daß der Schläger während des Besaitens nicht verrutschen kann. Aber machen Sie den Schläger nicht zu fest. Am besten gerade so, daß er sich nicht mehr bewegt, wenn Sie kräftig am Griff wackeln
Einstellen des Gewichts

Bevor Sie anfangen zu besaiten, sollten Sie wissen, mit welchem Gewicht Sie Ihren Schläger bespannen wollen. Erkundigen Sie sich bei demjenigen, der Ihren Schläger sonst immer bespannt hat. So erhalten sie einen Richtwert. Da Sie ja jetzt die freie Entscheidung über das Bespanngewicht haben, können Sie ruhig herumexperimentieren. Bespannen Sie mal ein halbes Kilo mehr oder weniger und stellen Sie die Unterschiede fest. Weniger Gewicht bringt mehr Power, mehr Gewicht bringt mehr Kontrolle. Die beiden Eigenschaften sind gegenläufig: je mehr Power, desto weniger Kontrolle. Besaiten Sie einfach nach der Stärke Ihrer Zuschlagbewegung; je schneller die Zuschlagbewegung, desto mehr Gewicht. Steifere Rahmen, wie vor allem die Widebodies, und auch Großkopfschläger (Oversize) sollten mit mehr Gewicht bespannt werden, um die erhöhte Power auszugleichen.
Meist wird die Bespannungshärte mit zwei Zahlen angegeben, z.B. 27/26. Dabei bedeutet die erste Zahl das Gewicht in Längsrichtung und die zweite Zahl das Gewicht in Querrichtung. Es ist empfehlenswert, die Quersaiten mit einem Kilo weniger als die Längssaiten zu spannen; man gleicht so die unterschiedliche Länge der Längs- und Quersaiten aus. Bei einer Maschine mit Gewichtsarm schieben Sie einfach das Gewicht auf die gewünschte Position am Arm. Bei Kurbelmaschinen dreht man an einer Schraube, und bei Elektro-Maschinen wird das Gewicht digital eingestellt.

Ermittlung des Bespannmusters
Bevor man seinen Schläger das erste Mal besaitet, sollte man zuerst einmal hypothetisch durch die Ösen wandern, um festzustellen, ob es irgendwo Ungereimtheiten gibt. Oft ist durch das Ösenband an sich ein bestimmter Weg vorgegeben.
Wichtig ist, daß Sie sich das Ösenband nahe des Schlägerherzens (gegenüber des Schlägerkopfes) ansehen. Es gibt meist einen ganz klaren Weg für die Saiten vor. Davon hängt wiederum ab, mit welchen zwei Bahnen Sie den Bespannvorgang starten. Sind 3 Brücken vorhanden, fängt man mit den zwei mittleren Saiten an, sind es 4 Brücken, beginnt man mit den zwei ersten Bahnen jenseits der Schlägermitte
Einziehen der Längssaiten

Stellen Sie vor dem ersten Spannen sicher, daß Ihr Gewichtsarm eine Markierung aufweist, an der Sie erkennen, wann er genau waagerecht steht. Falls solch eine Markierung nicht angebracht ist, müssen Sie diese zuerst mit Hilfe einer Wasserwaage anbringen. Der Gewichtsarm zieht nämlich nur dann genau mit dem eingestellten Gewicht, wenn er waagerecht steht. Schon kleine Abweichungen bringen Änderungen des Bespanngewichts mit sich.

Es werden immer zwei Bahnen auf einmal gespannt, damit man nur am Schlägerkopf arbeitet und nicht mit dem Schlägergriff ins Gehege kommt. Fädeln Sie also das kurze Ende (die 3,5m o.ä.) so ein, daß sich die Markierung in der Öse befindet, durch die Sie zuallererst gegangen sind. Ziehen Sie beide Saitenenden mit einer Hand straff, während Sie die erste Bahn (die vom Kopf zum Herz) festklemmen.

Legen Sie nun das kurze Ende in die Schnellspannvorrichtung und lassen den Gewichtsarm langsam nach unten kippen, indem Sie ihn mit der Hand führen. Er wird kaum in der exakt waagerechten Position stehenbleiben, sondern meist weiter nach unten kippen. Falls er zu weit oben zum Stehen kommt, müssen Sie die Saite nochmal entlasten und beim nächsten Spannen etwas lockerer einlegen. Ist der Arm nun über die Waagerecht-Position hinaus gekippt, halten Sie mit einer Hand die Saitenhalterung fest (Freilauf!), während Sie mit der anderen Hand den Gewichtsarm etwas über die Waagerecht-Position zurückheben. Lassen Sie ihn erneut nach unten kippen und wiederholen Sie diese Prozedur so lange, bis der Arm genau in der waagerechten Lage zum Stehen kommt. Sie werden mit der Zeit ein Gefühl dafür bekommen, wie viel Sie immer wieder zurücklenken müssen.
In dieser Lage ist die Saite nun mit dem eingestellten Gewicht gespannt. Klemmen Sie jetzt die zweite Bahn mit der zweiten Zange fest und heben den Arm wieder in die senkrechte Position zurück, wobei Sie die Saite aus der Halterung nehmen.
Bei Kurbelmaschinen muß man so lange kurbeln, bis der Zeiger das gewünschte Gewicht anzeigt (soweit ich richtig informiert bin - bitte Gebrauchsanweisung - soweit vorhanden - zur Hand nehmen).
Gehen Sie nach dem selben Schema bei allen folgenden (Doppel-)Bahnen vor. Wichtig ist, daß Sie nicht erst eine Schlägerhälfte bespannen und dann die andere; Sie sollten vielmehr auf eine gleichmäßige Belastung des Rahmens achten (zwei rechts, zwei links...). Lösen Sie die Klemme, die der gerade gespannten Saite am nächsten ist, während sich der Gewichtsarm in der waagerechten Position befindet, und machen Sie damit die aktuell gespannte Saite fest. Lösen Sie nie die äußerste Klammer, sonst müssen Sie nochmal von vorne anfangen!
Sind Sie mit dem kurzen Ende bei der letzten Bahn angelangt, so ziehen und klemmen Sie diese einzeln fest (muß nicht unbedingt am Schlägerkopf sein). Nun muß die Saite an einer der vorangegangenen Bahnen festgeknotet werden. Suchen Sie sich die nächste Längsöse, die breit genug ist, um zwei Saiten aufzunehmen. Meist gibt es eine für diesen Zweck etwas breiter gebaute Öse. Ziehen Sie die Saite durch diese Öse. Nun muß wieder gespannt werden. Damit die Saite nicht um 180° über den Rahmen gespannt werden muß, empfehle ich, nach Möglichkeit den Drehteller festzustellen und die Saite quer über den Schläger zu spannen. Das kostet zwar etwas mehr Saite, ist aber wesentlich schonender für die Ösen und den Rahmen.
Während der Gewichtsarm in der waagerechten Position verharrt, schieben Sie die Ahle durch die Öse mit den beiden Saiten, um die gerade gespannte Saite festzuklemmen. Achten Sie darauf, daß Sie mit der Ahle nicht in das Ösenband stechen oder eine der Saiten beschädigen. Falls die Öse zu breit sein sollte, klemmen Sie einfach noch ein oder zwei kurze Saitenstücke mit dazu.
Knoten
Jetzt kann die Saite entlastet werden und an der Längssaite festgeknotet werden (linkes Bild).

normaler Knoten

alternativer Knoten für Polyestersaiten

Bei Saiten mit drahtähnlichen Eigenschaften wird man sich mit diesem Knoten etwas schwer tun. Ich ziehe in solchen Fällen die einfachere Version vor (rechtes Bild). Mit der Flachzange wird der Knoten richtig fest angezogen. Darauf kann die Ahle wieder entfernt werden und die überstehende Saite in Rahmenhöhe abgeschnitten werden. Ab jetzt benötigen Sie nur noch eine Haltezange.
Einziehen der Quersaiten

Wenn Sie auf der anderen Seite des Schlägers mit den Längsbahnen am Ende angekommen sind, müssen Sie in die erste (entweder die oberste oder die unterste, je nachdem, wo Sie herausgekommen sind) Querbahn wechseln. Oft ist die Öse dafür in der direkten Nachbarschaft zu finden.

Die Quersaite muß nun durch die Längssaiten "gewebt" werden. Nehmen Sie dazu das Saitenende relativ kurz zwischen beide Zeigefinger, einer unten, der andere oben, und führen Sie die Saite abwechselnd oberhalb und unterhalb der Längssaiten vorbei. Kontrollieren Sie vor dem kompletten Durchziehen der Saite, ob Sie nicht zweimal hintereinander oberhalb oder unterhalb einer Längssaite gelaufen sind. Keine Sorge, auch hier bekommt man relativ schnell eine gewisse Routine.
Achten Sie beim Durchziehen der Saite darauf, daß sie an den Kreuzungspunkten mit den Längssaiten keine Schäden durch die Reibungshitze verursacht. Lenken Sie deshalb mit einer Hand die Querbahn immer wieder in einem Bogen aus, so daß die Saiten nicht immer an den selben Stellen aneinanderreiben. "Biegen" Sie aber vor dem Spannen die Quersaite wieder möglichst gerade. Wird diese nämlich in einem leichten Bogen festgezogen, ergibt sich zwangsläufig ein Spannungsverlust.
Ziehen Sie die erste Quersaite mit dem gleichen Gewicht wie die Längssaiten fest. Stellen Sie dann das Gewicht am Arm um, falls Sie für die Quersaiten ein anderes Gewicht nehmen wollen.
Die Quersaiten werden alle einzeln gespannt, da die Reibung so hoch ist, daß man bei zwei Bahnen auf einmal mit Sicherheit nicht das volle Gewicht erreicht.
Nachdem Sie die letze Querbahn gespannt haben, suchen Sie sich wieder eine passende Längsöse in der Nähe und verfahren genauso wie beim ersten Knoten (nur hat man hier meist weniger Platz). Jetzt können Sie den Schläger wieder aus der Halterung lösen. Fertig! Halt, noch nicht ganz...
Nach dem Besaiten

Im Prinzip ist Ihr Schläger jetzt spielbereit, doch es gibt noch eine Reihe von Dingen, die Sie erledigen sollten:

Zum einen werden Sie feststellen, daß die Quersaiten nicht ganz gerade verlaufen. Es schaut schöner aus, wenn Sie sich die Arbeit machen und die Quersaiten geraderichten.
Es ist besser, wenn Sie den frisch bespannten Schläger nicht gleich zum Spielen verwenden, da sonst der Elastizitätsverlust der Saite sehr hoch ist. Am besten läßt man den Schläger noch ein bis zwei Tage "ruhen".
Jetzt gibt es noch die Möglichkeit, die Haltbarkeit der Saite oder die Spieleigenschaften Ihres Schlägers etwas zu verbessern:

Saitenschoner
Vielleicht haben Sie schon in der ein oder anderen Fernseh-Übertragung gesehen, wie manche Spieler (z.B. Sampras, Korda) mit irgendeinem Gerät kleine Plastikteilchen zwischen die Saiten schieben. Hierbei handelt es sich um Elastocross, Super Cross, String Cross oder Produkte mit ähnlicher Bezeichnung. Die Plastikplättchen werden an den Kreuzungspunkten zwischen die Saiten geschoben und verhindern so, daß die Saiten beim Spielen aneinanderreiben. Dadurch verlängert sich die Haltbarkeit der Bespannung erheblich. Topspin-Spieler werden sich darüber freuen, daß sich die Saiten nicht mehr so stark verschieben. Außerdem erhält man mit den Teilchen etwas mehr Spin. Ich persönlich kann nicht mehr ohne diese Plättchen spielen.
Vibrationsdämpfer

Fast jeder Spieler verwendet Vibrationsdämpfer. Die Gummiteile, die am unteren Rand der Bespannung befestigt werden, haben allerdings herzlich wenig mit Armschonung oder dergleichen zu tun. Sie absorbieren zwar die feinen Schwingungen der Saiten, aber die wesentlich stärkeren Rahmenschwingungen bleiben unverändert. Vibrationsdämpfer haben aber einen für die meisten Spieler positiven Effekt, sonst würden nicht so viele Dämpfer eingesetzt. Der Effekt liegt in der Veränderung des Klangs beim Schlagen des Balles. Es hört sich einfach besser an, wenn es statt "pling" ein dezentes "click" zu hören gibt.
Vibrationsdämpfer gibt es in zahlreicher Formenvielfalt. Je größer der Dämpfer, desto besser die Absorption. Der Preis liegt zwischen 1,00€ und 7,00€.