Walther-Rosenthal-Spiele
Zum Gedenken an den verstorbenen Ehrenpräsidenten des Deutschen
Tennis Bundes, Walther Rosenthal, werden die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften
der Seniorinnen seit 1988 "Große Walther-Rosenthal-Spiele"
genannt. Bisher wurde dieser Wettbewerb ebenfalls unter dem Titel
"Große Schomburgk-Spiele" durchgeführt.
Warsteiner Grand Prix
Deutsche Turnierserie (Warsteiner Grand Prix, Warsteiner Challenger
Serie) mit rund 60 Veranstaltungen als Sprungbrett für
talentierte Nachwuchsspieler für eine internationale Tenniskarriere.
Die Turniere der Serie und die mitgewerteten Turniere
werden in vier Kategorien eingeteilt. Die Zuteilung zu einer
Kategorie erfolgt grundsätzlich nach der Höhe des
auszuschüttenden Preisgeldes.
Langjähriger Sponsor und Titelträger ist
die Warsteiner Brauerei.
Weltrangliste
Die Spieler/innen werden aufgrund ihrer Spielergebnisse bei
Turnieren nach Punkten eingestuft. Die Weltrangliste der Herren
wird von der ATP-Tour erstellt, die für die Damen von der
WTA-Tour. Jeden Montag erscheinen aktualisierte Weltranglisten.
Für die Weltrangliste der Herren werden die Ergebnisse
der Grand Slams, der Masters-Serie und der International Series
gewertet, bei den Damen ebenfalls die Grand Slams, die Masters-Series
und die Future-Turniere.
Seit Januar 2000 hat die ATP-Tour die Weltrangliste
umgestellt. Sie nennt sich nun "Champions Race. Die Punkte
der achtzehn besten Turniere werden addiert, wobei für
die Spieler Grand Slam Turniere und Mastersturniere verpflichtend
sind. Die Rangliste beginnt am 1. Januar mit null Punkten und
endet am 31. 12. eines Jahres.
Bei den Damen werden ebenfalls 18 Turniere gewertet.
Hier werden allerdings die Anzahl der Punkte durch die Anzahl
der gespielten Turniere dividiert. Bei den Damen bleiben die
Punkte 52 Wochen stehen und bei Siegen gibt es "Quality
Points" (Bonuspunkte).
Werbung
Die Wettspielordnungen des DTB, seiner Landesverbände,
der WTA- und ATP-Tour regeln die zulässige Größen
und Anzahl der Werbungen auf Sportkleidung, Taschen und Schlägern.
So ist im BTV derzeit Werbung während eines Wettspiels
(einschließlich des Einschlagens), einer Zeremonie oder
einer Pressekonferenz auf der Kleidung (einschließlich
Wärmekleidung) und Ausrüstung eines Spielers nur in
folgendem Umfang zulässig:
Markenzeichen des Herstellers von höchstens je
13 cm², und zwar je eines auf jedem Ärmel der Tenniskleidung,
zwei auf der Vorderseite der Tenniskleidung oder eines von 19,4
cm², zwei auf der Tennishose oder dem Tennisrock oder eines
von 19,4 cm², zwei auf jeder Socke und auf jedem Schuh,
je eines ohne Schrift auf der Kopfbedeckung, dem Stirn- und
Armband,
Markenzeichen des Herstellers auf dem Schläger und der
Bespannung
Fremdwerbung von höchstens 19,4 cm² zusätzlich
je einmal auf jedem Ärmel der Tenniskleidung
Fremdwerbung für den Team-Sponsor von höchstens 13
cm² zusätzlich auf einem Ärmel der Tenniskleidung
Vereinsname von höchstens 150 cm² zusätzlich
einmal auf der Tenniskleidung.
Bei einem Verstoß gegen die Bestimmungen muß der
Spieler, wenn er vom Schiedsrichter oder Oberschiedsrichter
dazu aufgefordert wird, das beanstandete Kleidungs- oder Ausrüstungsstück
unverzüglich wechseln. Weigert sich der Spieler, kann ihn
der Oberschiedsrichter disqualifizieren.
Wettspielordnung
Die Mitgliedsversammlung des Bayerischen Tennis-Verbandes hat
eine Wettspielordnung beschlossen, die für alle vom BTV
veranstalteten Wettspiele gilt. Alle Spieler haben diese Regeln
und Bestimmungen zu befolgen. Die BTV-Wettspielbestimmungen
können von den DTB-Wettspielbestimmungen abweichen, ebenso
von den Vorschriften der ITF.
Die jährlich aktualisierte Ausgabe der BTV-Regeln
und Ordnungen kann über die BTV-Geschäftsstelle (Tel.
089/15702-64/0-9, Fax. 089/15702-665, E-Mail: ) bestellt werden.
Wildcard
Der Spieler erhält über den Turnierveranstalter eine
Spielerlaubnis für eine Qualifikation zum Turnier oder
direkt für das Turnier ohne Teilnahme an der Qualifikation.
Für jedes Turnier hat der Veranstalter eine gewisse
Anzahl an Wildcards, die er an Spieler seiner Wahl vergibt.
Mit Wildcards können auch gute Spieler nach Ablauf des
Meldeschlusses noch kurzfristig für das Turnier verpflichtet
werden.
Wills, Helen
Helen Wills, genannt Königin Helen, gewann achtmal in Wimbledon
Wimbledon
"The All England Championships" in London sind eines
der vier Grand Slam Turniere. Wimbledon wird in der letzten
Juniwoche bis zum 2. Sonntag im Juli gespielt.
In den Jahren 1913, 1914 und von 1919 bis 1923 wurden
die Titel der "Weltmeisterschaften auf rasen" vom
Internationalen Tennisverband (International Lawn Tennis Federation)
an den Britischen Tennisverband (Lawn Tennis Association) vergeben.
Dieser Titel wurde später abgeschafft. Bis 1922 nahm der
Titelverteidiger an den Meisterschaften nicht teil, sondern
traf auf den Gewinner einer Herausforderungsrunde (Challenge
Round). Die Herausforderungsrunde wurde 1922 gestrichen und
von nun an war der Titelverteidiger von der ersten Runde an
im Wettkampf. Eine Änderung der Auslosung trat 1924 ein.
Die vollständige Auslosung wie sie bis jetzt angewendet
wird, wurde 1927 erstmals durchgeführt. Die Meisterschaften
wurden 1968 als "offenes" Turnier erklärt.
Wingfield, Walter Clopton
Aus Elementen des "field-tennis", des "Rackets",
des "real tennis" und Badminton entwickelte Major
Walter C. Wingfield das von ihm so genannte "Sphairistike´"
oder "lawn-tennis" - den direkten Vorläufer des
heutigen Tennisspiels.
Das von ihm entwickelte "lawn-tennis" verdankte
seinen Erfolg der Einfachheit der Spielweise und des Spielfeldes.
Es war auf jedem ebenen Rasen spielbar. man brauchte wie früher
notwendig keine Mauern, Dächer mehr sondern ein Netz, daß
es dank seiner Erfindung überall zu kaufen gab. Wingfield
übernahm die Höhe des beim Badminton verwendeten Netzes
(fünf Fuß = 152 Zentimeter), konstruierte das Netz
jedoch dreiteilig - offenbar eine Anlehnung an die Seitenwände
des alten Tennis. Sein Spielfeld war noch trapezförmig
und der Aufschlag erfolgte aus einem Viereck immer nur von einer
Seite. Ähnlich wie bei Rackets und Badminton konnte nur
der Aufschlagende einen Punkt erzielen.
1874 hatte er sein neuartiges Tennisspiel patentieren
lassen.
Er starb am 18. April 1912. In seiner Grabrede wurde
kein einziges mal das Wort "Tennis" erwähnt.
Winner
Schlag, mit dem ein direkter Punkt erzielt werden konnte. Man
bezeichnet aber auch einen direkten Punkt beim Return oder den
Punkt nach einem Schlag voller Risiko als Winner.
Women´s Tennis
Association (WTA)
Die WTA ist die Vereinigung der Profi-Spielerinnen. Die WTA
organisiert die WTA-Tour, zu der weltweit 62 Turniere gehören.
Im September 1970 wurde die WTA aus Protest in Los Angeles gegründet,
als die Spielerinnen das niedrige Preisgeld des Veranstalters
nicht akzeptieren wollten. Anführerin der "Rebellinnen"
war die spätere Präsidentin der WTA, die Amerikanerin
Billie Jean King.
World Championship Tennis
Inc. (WCT)
die vom Amerikaner Lamar Hunt im Jahre 1967 gegründete
und finanzierte Gesellschaft zur Organisation einer Tennis-Weltmeisterschaft.
World Team Cup
die offizielle Mannschafts-Weltmeisterschaft der ATP-Tour. Im
Jahre 1978 wurde der World Team Cup als Nations Cup gegründet.
Seitdem findet er im Rochusclub Düsseldorf in der vorletzten
Mai-Woche statt.
Teilnahmeberechtigt sind acht Nationen, die sich durch
die Position ihrer besten zwei Einzelspieler in der Weltrangliste
qualifizieren. Der bestplatzierte Spieler einer Nation bestimmt
die Mannschaft und den Coach. Der Veranstalter kann einem Team
seiner Mannschaft eine Wildcard geben. Gespielt wird in zwei
Gruppen zu je vier Mannschaften, jeder gegen jeden. Die Gruppenbesten
bestreiten das Endspiel.
Bisher konnte Spanien den World Team Cup 4 mal gewinnen,
ebenso die USA. Dreimal gewannen ihn Schweden und Deutschland
zweimal die CSSR und je einmal Australien, Argentinien, Frankreich,
Jugsolawien und die Schweiz.
World Team Tennis
Mannschaftswettbewerb in den USA. 16 Städte spielen seit
1973 eine Sommerrunde, für die die WWT bekannte Jung- und
Altstars verpflichtet.
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