Talent
Als Talent wird die Anlage zu überdurchschnittlichen körperlichen
oder geistigen Fähigkeiten auf einem bestimmten Gebiet bezeichnet.
Wird das Talent eines Menschen frühzeitig erkannt und dementsprechend
gefördert, sind Ausnahmeleistungen zu erzielen.
Taktik
gezieltes Handeln unter Berücksichtigung der möglichen
äußeren Einflüsse (z.B. Wetter, Platzverhältnisse,
Zustand der Bälle), der konditionellen und mentalen Verfassung
der eigenen Person und des Gegners.
Im Taktiktraining studieren Spieler und Trainer Spielzüge
ein oder trainieren Psychotricks, mit denen das Spielverhalten
des Gegner beeinflußt werden kann.
Team
Mannschaft, Spielergemeinschaft
Tennisarm
medizinischer Begriff für Beschwerden im Bereich des Ellenbogens.
Durch starke Belastung des Ellenbogengelenks, z.B. falsche Technik,
zu harte Bespannung des Schlägers) können die Ansätze
der Beuge- und Streckmuskeln gereizt werden. Die Folge davon
sind Schmerzen in den Fingern, in der Hand oder im Unterarm.
Die Behandlung eines Tennisarms kann langwierig sein.
Tennisbundesliga
Im Bereich des DTB werden 1. und 2. Bundesligen als oberste
Spielklasse für Damen, Herren und Jungsenioren (Herren
30) gebildet. Die Bundesligen unterstehen unmittelbar dem DTB.
Die Verwaltung obliegt der DTB-Geschäftsstelle. Ein Verein
kann in der jeweiligen Bundesliga nur mit einer Mannschaft vertreten
sein.
Die 1. Bundesligen spielen in jeweils einer Gruppe
jeder gegen jeden. In der 1. Bundesliga-Herren spielen neun
Mannschaften
Die 2. Bundesligen spielen jeweils in 2 Gruppen jeder
gegen jeden, wobei eine Gruppe (2. Bundesliga Nord) sich aus
den teilnehmenden Vereinen der Landeverbände Berlin-Brandenburg,
Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Mittelrhein, Niederrhein, Niedersachsen,
Nordwest, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen
und Westfalen und die zweite Gruppe (2. Bundesliga Süd)
aus den teilnehmenden Vereinen der Landesverbände Baden,
Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Württemberg
zusammensetzt.
Für Bundesliga-Mannschaften gilt das Bundesliga-Statut.
Tennis-Mannschaftssport
Tennis wird nicht nur als Wettkampfsport auf der ATP- und WTA-Tour
gespielt, auch viele der rund 2,15 Millionen Mitglieder in deutschen
Tennisvereinen nehmen an Wettspielen teil. Im Jahr 1998 haben
die deutschen Tennisvereine bundesweit 78.463 Mannschaften an
ihre jeweiligen Landesverbände für die Medenrunde
gemeldet.
Tennisplatz
Im Jahr 1970 gab es in Deutschland weniger als 10.000 Freiluft-
und Hallencourts. 1990 gaben die deutschen Clubs schon knapp
44.000 Plätze bei der Bestandserhebung an. Die jüngste
Zählung im Jahr 1998 hat 51.313 Plätze ergeben. Von
den mehr als 51.000 Courts sind 46.988 Freiluft- und 4.325 Hallenplätze.
Tennisurlaub
Seit 1970 werden von Reiseveranstaltern, von Ferien- und Kurorten
Reisen angeboten, in denen Tenniskurse bester Bestandteil sind.
Zahlreiche Hotel und Clubanlagen haben in der eigenen Anlage
Tennisschulen mit lizensierten Trainern integriert oder arbeiten
mit Tennisschulen zusammen.
Tiebreak
Seit 1970 bei fast allen Turnieren eingeführte Abkürzung
eines Satzes nach Gleichstand (6:6). Zum Satzgewinn ist der
Vorsprung nur eines Spiels - sonst noch eines weiteren - erforderlich.
Jeder Fehler zählt einen Punkt. Wer zuerst sieben Punkte
mit mindestens zwei Punkten Vorsprung erreicht, gewinnt den
Tiebreak und damit auch den Satz. Er wird in den Spielberichtsbogen
mit 7:6 eingetragen. In Klammern steht das exakte Ergebnis des
Satzes (7:5).
Bei der Durchführung des Tiebreaks beginnt der
Spieler mit dem Aufschlag, der an der Reihe ist. Dann wechselt
das Aufschlagrecht. Der Gegner hat nun zwei Aufschläge.
Danach wechselt das Aufschlagrecht nach jeweils zwei Aufschlägen,
bis der Gewinner des Tiebreaks feststeht. Nach sechs gespielten
Punkten folgt ein Seitenwechsel ohne Spielpause.
Der Tiebreak wurde 1963 vom Amerikaner Jimmy van Alen
erfunden.
Timing
Optimale Abstimmung des Bewegungsablaufes der Schlagbewegung
auf die Flugbahn und Geschwindigkeit des anfliegenden Balles.
Für ein perfektes Timing müssen die Augen blitzschnell
über das Gehirn Beine und Arme steuern, damit der zeitliche
Bewegungsablauf des Körpers bis zur Bewegung des Schlagarmes
stimmt. Diese Auge-Hand-Koordination ist meist das größte
Problem für einen Tennisanfänger.
Topspin
"Anschneiden" des Balls, der durch Hochreißen
des Schlägers in eine Vorwärtsdrehung versetzt wird.
Je dynamischer der Schlägerkopf von unten nach
oben über den Ball gezogen wird, desto mehr Vorwärtsdrall
erhält der Ball.
Top Ten
Die zehn führenden Spieler/-innen einer Rangliste.
Tour
weltweite Turnierserie der Damen, Herren und Senioren (WTA-Tour,
ATP-Tour, Senior-Tour)
Training
planmäßige Übungen zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit
oder der Technik
Treibschlag
engl. drive
Der Ball wird schnell und flach über das Netz
in die Nähe der Grundlinie geschlagen
Turnierkalender
Die ATP Tour und die WTA Tour erstellen jeweils einen Kalender
ihrer Turniere für ein Kalenderjahr. Dasselbe gilt für
den DTB bzw. den BTV. Turnierdaten können unter http://www.btv.de
abgerufen werden. Über die BTV-Geschäftsstelle (Tel.
089/15702-64/0-9, Fax -665) kann der Turnierkalender gegen Rechnung
bestellt werden. Er enthält zum größten Teil
die Turniere, die in Bayern stattfinden.
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