Paddletennis
Amerikanische Version des Kleinfeldtennis in squash-ähnlichen
Boxen. Das amerikanische Paddle-Tennis wird
in Käfigen mit Rückwänden aus Beton gespielt
– meist als Doppel. Die Käfige haben ungefähr
die Größe eines Aufschlagfeldes. Der Ball muß
vor dem Aufspringen das Netz überqueren, darf aber auch
mit dem Paddle, einem kurzen Holz- oder Kunststoffschläger
ohne Saiten wie beim Squash direkt an die rückwärtige
Wand geschlagen werden.
Passierball
Ein Ball, der am angreifenden Gegner vorbei gespielt wird, wird
Passierball genannt.
Als Passierschläge eignen sich am besten Topspinschläge
mit viel Vorwärtsdrall. Sie senken sich direkt nach dem
Überqueren des Netzes und bereiten dem Netzspieler größere
Probleme.
Der Standardschlag aus der Bedrängnis heraus ist
der Longline-Passierball, da ein diagonal geschlagener Ball
vom Angreifer leichter abgefangen werden kann.
Der wirkungsvollste Passierball wird kurz-cross geschlagen,
ist aber zugleich in der Ausführung der technisch schwierigste.
Peitschenschlag
Bezeichnung für einen Topspinschlag mit sehr weiter Ausholschleife
und einem extrem schnellen Über-den-Ball-ziehen mit dem
Schlägerkopf.
Der Peitschenschlag wird von den Spielern gerne als
Gewinnschlag für einen direkten Punkt aus dem Halbfeld
eingesetzt.
Pelota
Sammelbegriff der traditionellen baskischen Ballspiele. Es wird
mit Holzbrettern, Handschuhen aus Weidengeflecht oder mit der
bloßen Hand gegen eine Wand gespielt.
Die dem Tennis am ähnlichsten Pelota-Art ist das
"Frontennis". Es wurde bei den Olympischen Spielen
1992 in Barcelona als Demonstrationswettbewerb gezeigt. Auf
einem 10 x 30 m großen Court wird mit einem Tennisschläger
ein 4,5 Zentimeter großer Kunststoffball gegen zwei Betonwände
auf der linken Seite und der Vorderseite geschlagen. Jeder Ballwechsel
im Einzel und Doppel führt zum Punktgewinn. Bei 30 Punkten
ist das Match gewonnen.
Perry, Fred
Fred Perry, ein erstklassiger Athlet, beherrschte die Tennisszene
von 1934 bis 1936. Zusammen mit Bunny Austin gelang es ihm,
den Franzosen den Davispokal abzunehmen. Die Trophäe blieb
in London, bis sich Perry entschloß, zu den Profis zu
gehen.
Perry gewann Wimbledon in den Jahren 1934, 1935 und
1936. Er war nach Widing der erste Spieler, der den Titel drei
Jahre hielt. Den USA-Titel holte er sich 1933, 1934 und 1936,
den französischen 1935 und den australischen 1934. Im Davispokal
gewann er 34 von 38 Einzel.
Platzfehler
Unerreichbar abspringender Ball durch eine Unebenheit des Balles.
Ein Platzfehler kommt auf einem Rasen- oder Sandplatz häufiger
vor, da sich die Oberflächenstruktur der Grasnarbe oder
der Asche bei starker Beanspruchung ändert. Aber auch bei
Teppichböden oder Hardcourts können durch Witterungseinflüsse
oder mangelhafte Verlegung Unebenheiten auftreten.
Platzieren
Der Ball wird genau an die gewünschte Stelle auf dem Spielfeld
gespielt.
Platzpflege
Beseitigung von Unebenheiten und das Aufbringen von neuem Ziegelmehl.
Die Deckschicht wird abgehobelt, das neue Material aufgetragen,
eingearbeitet und gewalzt.
Nach jedem Match muß das Spielfeld mit einem
Spezialnetz, das der Spieler hinter sich herzieht, abgezogen
werden. Anschließend müssen die Linien mit einem
Besen gekehrt werden. Bei Trockenheit sollte der Platz regelmäßig
bewässert werden.
Der Bayerische Tennis-Verband bietet schon seit über
10 Jahren in seinem Vereinsservice vor Beginn der Wettspielsaison
Platzpflegekurse für seine Mitgliedsvereine an.
Poensgenspiele
Die Poensgen-Spiele (= die Damenmeisterschaften der Verbände)
wurden erstmalig 1939 ausgetragen und sind zu Ehren des 1949
verstorbenen 1. Vorsitzenden und Gründers des bekannten
Rochus-Clubs in Düsseldorf, Dr. H. C. Poensgen, gegründet
worden.
Seit 1990 werden zwei Einzel und Doppel gespielt.
Pokal
Preis für den Sieg (englisch: Cup) in unterschiedlichsten
Ausführungen und Materialien.
Pokal-System wird auch der (K.o.-) Modus von Tennisturnieren
genannt, bei dem jeweils der Verlierer ausscheidet.
Powerriegel
kohlenhydratreicher Pausensnack, der nicht nur gut schmecken
sollte, sondern auch in ausgewogener Form Kohlenhydrate, Fette,
Proteine und verschiedene Vitamine enthalten soll.
Preisgeld
Seit Einführung der offenen Turniere im Jahre 1968 werden
Prämien an alle Teilnehmer gezahlt. Den Höchstbetrag
erhält der Sieger. Seit 1968 stiegen die Preisgelder bei
großen Turnieren gewaltig an: Bei den Herren von ca. 100.000
auf 2 Millionen US-Dollar, bei den Damen von 50.000 auf 2 Millionen
US-Dollar.
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