Tennislexikon N
Nachrücker
sind Teilnehmer, die in der Qualifikation oder im Hauptfeld ausfallende Teilnehmer ersetzen.

Netz
Die beiden Spielhälften werden durch ein Netz getrennt. Bevor beim Jeu de Paume das Netz eingeführt wurde, wurden Seile oder Leinen verwendet, an den Bänder herunter hingen.

Das moderne Netz besteht aus einem Kunststoffgeflecht, von einem Spannseil im Netzband gehalten. Rechts und links des Spielfeldes wird das Netz in einem Netzpfosten eingehängt. In der Mitte des Netzes beträgt die Höhe des Netzes 91,4 cm, an den Seitenpfosten 1,06 Meter. In der Mitte wird das Netz mit einem Netzhalter am Boden befestigt.

Das Netz muß den Zwischenraum zwischen den beiden Netzpfosten vollständig ausfüllen. Die Maschen des Netzes müssen so eng sein, daß ein Ball nicht hindurch kann.

Netzroller
Ball, der die Netzkante berührt und mit dadurch abweichender Flugbahn ins gegnerische Feld springt.

New Balls
Bei großen Turnieren gibt es in einem Match nach sieben Spielen (zzgl. Einspielzeit) und danach jeweils nach neun Spielen neue Bälle, da der Balldruck nachgelassen hat, bzw. der Filz verschmutzt oder abgenutzt ist.

Niemandsland
So wird die zwischen Grundlinie und Aufschlaglinie gelegene Spielfläche genannt. Hier halten sich gute Spieler aus taktischen Gründen nur selten auf, da sie mit langen Bälle ansonsten leicht ausspielbar sind.

No Add
Versuch des Tennisweltverbandes ITF, bei Einstand auf die Vorteilsregel zu verzichten (No advantage). Der Test in den Jahren 2000 und 2001 soll zu einer Verkürzung der Spielzeit beitragen.

In der Umsetzung bedeutet No Add, daß bei Einstand (40:40) der nächste Punkt zum Spielgewinn entscheidet, folglich nicht mehr zwei Punkte Vorsprung nötig sind. Als Ausgleich für die mögliche zweite Chance darf der Returnspieler die Seite des Aufschlags wählen.

Nominieren
Die Berufung von Spielern in offizielle Mannschaften (z.B. Davis Cup od. Fed Cup) oder für Meisterschaften, zu denen die Länder, Verbände und nicht die Sportler direkt eingeladen werden.