Tennislexikon K
Kanonenaufschlag
So wird ein Aufschlag bezeichnet, der mit vollere Wucht ohne Schnitt gespielt wird. Es ist meist der 1. Aufschlag.


Kleinfeldtennis
Zwei Spieler bzw. 2 Zweiermannschaften spielen auf einem ca. 12 x 8 Meter großen, durch ein Netz oder eine Schnur von ca. 90 cm Höhe geteilten Feld. Als Spielfeld bietet sich die Fläche eines halben Tenniscourts an.

Gespielt wird mit Kurzschlägern (Methodic-Schläger) oder Kinderrackets und weichen Softbällen (keine Schaumstoffbälle, da anderes Flugverhalten!).

Der Aufschlag wird von der hinteren Begrenzungslinie ins Spiel gebracht, ein Ball darf einmal aufspringen.

Kleinfeldtennis ist eine kindgerechte Form des Tennisspiels für Kinder bis 9/10 Jahre und die methodisch beste Möglichkeit, Anfängern aller Altersklassen die Grundlagen des Tennisspielens beizubringen. Es ist sehr gut im Breitensport anwendbar.

Vorteile:

Es können viel mehr Kinder pro Tennisplatz sinnvoll beschäftigt werden (bis zu vier Kleinfelder auf einem Platz möglich.)
Platzgröße, Netzhöhe und Ballverhalten entsprechen den Möglichkeiten von Kindern bzw. Anfängern.
Erfolgserlebnisse stellen sich schneller ein.
Die technische Entwicklung wird automatisch positiv beeinflußt.
Die Einbeziehung von Motorik fördert ein vielseitiges Bewegungsrepertoire und beugt einseitigen Belastungen vor.

Koordination
Es ist das Zusammenwirken von zentralem Nervensystem und Muskulatur während eines Bewegungsablaufs. Im Tennis sind vor allem koordinative Fähigkeiten wie Reaktion, Gleichgewichtsgefühl, Antizipation oder Steuerung der Bewegungen gefordert.