Tennislexikon F
Fed Cup
Bei diesem Nationen-Wettbewerb für Damenmannschaften werden an zwei aufeinanderfolgenden Tagen vier Einzel und ein Doppel ausgetragen.

Der Fed-Cup (bis 1997 Federation Cup genannt) wurde 1962 anläßlich des 50jährigen Jubiläums der ITF als Pendant zum Davis Cup beschlossen. 1963 wurde er erstmals ausgetragen.

Ab 2000 wird der Fed Cup erstmals in drei Weltgruppen zu je vier Nationen ausgetragen. Dabei tritt jeder gegen jeden an. Die Gruppensieger bestreiten die Endrunde bei Titelverteidiger USA.

Freilos
Haben bei einem Turnier eine ungerade Zahl von Spielern gemeldet, werden bei der Auslosung sogenannte "Rasten" (engl.: "bye") vergeben. Dies bedeutet, daß ein oder mehrere Spieler Freilose erhalten und ohne gewonnenes Match die nächste Runde erreichen.

Bei zahlreichen Turnieren treten die Topgesetzten erst in Runde zwei an, weshalb die Veranstalter das Teilnehmerfeld dementsprechend verkleinern.

French Open
Offene Französische Meisterschaften (franz.: Internationaux de France), eines der vier Grand Slam Turniere. Die French Open sind ein Sandplatzturnier und werden in der letzten Mai und der ersten Juni-Woche in Paris ausgetragen.

Von 1891 bis 1927 wurden sie im Racing Club Paris ausgetragen, bevor sie ins Stade Roland Garros umgesiedelt wurden.

Fußfehler
engl. Footfault

Der Füße dürfen während der Aufschlagbewegung und vor dem Treffen des Balles die Grundlinie nicht berühren oder überschreiten.

Der Schiedsrichter beim unerlaubten Übertritt des Aufschlägers den Arm hoch, die Handfläche zeigt zum Schiedsrichter, die Finger sind ausgestreckt und geschlossen.