Davis
Cup
Der Davispokal-Wettbewerb, der als jährliche Team-Weltmeisterschaft
mit je vier Einzeln und einem Doppel an drei aufeinanderfolgenden
Tagen in mehreren Runden ausgetragen wird, geht auf eine Idee
des Amerikaners Dwight F. Davis zurück, der auch den Pokal
stiftete. Erstmals wurde er 1900 zwischen
den USA und Großbritannien ausgetragen. 1904 traten mit
Belgien, Frankreich und Österreich die ersten kontinentalen
Teilnehmer hinzu. Inzwischen ist die Zahl der teilnehmenden
Nationen laufend gestiegen. Der Pokal wird als ewiger Wanderpokal
gespielt.
Die Einzel werden über Kreuz gespielt. Für
das Doppel können andere Spieler eingesetzt werden.
Defensivspieler
Ein Spieler, der versucht, von der Grundlinie aus, den Ball
im Spiel im Spiel zu halten. Er vermeidet das Risiko, punktet
nicht selbst und wartet auf die Fehler des Gegners.
Deuce
Bedeutungsgleich mit Einstand.
Punktgleichstand in einem Spiel bei 40:40 oder späterem
erneuten Ausgleich
Deutscher Tennis Bund
(DTB)
Dachverband der 18 Landesverbände in Deutschland
(Badischer Tennisverband, Bayerischer Tennis-Verband,
Tennis-Verband Berlin-Brandenburg, Hamburger Tennis-Verband,
Hessischer Tennis-Verband, Tennisverband Mecklenburg-Vorpommern
, Tennisverband Mittelrhein, Tennis-Verband Niederrhein, Niedersächsischer
Tennisverband, Tennisverband Nordwest, Tennisverband Rheinland-Pfalz,
Saarländischer Tennisbund, Tennisverband Sachsen-Anhalt,
Sächsischer Tennis Verband, Tennisverband Schleswig-Holstein,
Thüringer Tennis-Verband, Westfälischer Tennis-Verband,
Württembergischer Tennis Bund) mit insgesamt 2,1 Millionen
Mitgliedern in 10.305 Vereinen (Stand Juli 1998.
Der DTB wurde 1902 in Berlin mit 23 Clubs als Deutscher
Lawn Tennis Bund (DLTB) gegründet. Im Jahr 2000 ist er
hinter dem Deutschen Fußball Bund (DFB) und dem Deutschen
Turner Bund der drittgrößte Sportfachverband.
Direktannahmen
sind Teilnehmer, die sich nach ihrer Spielstärke direkt
für das Hauptfeld qualifiziert haben, oder weil sie dort
keine Aufnahme mehr finden können, für die Qualifikation.
Doping
Unter Doping versteht man, die (verbotene) Anwendung von Medikamenten
im Sport mit dem Ziel, eine Leistungssteigerung zu erzielen.
Die Definition des Deutschen Sport Bundes reicht noch
weiter:
Doping ist der Versuch einer unphysiologischen Steigerung
der Leistungsfähigkeit des Sportlers durch Anwendung (Einnahme,
Injektion oder Verabreichung) einer Doping-Substanz durch den
Sportler oder einer Hilfsperson (z. B. Mannschaftsleiter, Trainer,
Betreuer, Arzt, Pfleger oder Masseur) vor einem Wettkampf oder
während eines Wettkampfes und für die anabolen Hormone
auch im Training.
Doping-Substanzen im Sinne dieser Richtlinien sind
insbesondere Phenyläthylaminderivate (Weckamine, Ephedrine,
Adrenalinderivate), Narkotika, Analeptika (Kampfer und Strychninderivate)
und anabole Hormone. Sportspezifisch können weitere Substanzen,
z. B. Alkohol, Sedativa, Psychopharmaka, unter den Doping-Substanzen
aufgeführt werden.
Neben der Verfälschung von Wettkampfergebnissen
durch Doping hat vor allem die Gesundheitsgefährdung, die
hingeht bis zu akuten Todesfällen, zum Dopingverbot geführt.
Die Anti-Doping-Bestimmungen der ITF gelten sowohl
im DTB als auch in den Landesverbänden. Zur Doping-Bekämpfung
kann der DTB im Rahmen von Wettkämpfen (Wettkampfkontrollen)
und auch außerhalb (Trainingskontrollen) Doping-Kontrollen
für einzelne Spieler (nach zufälliger Auswahl) oder
für alle Spieler anordnen, die nach strengen Regeln vertraulich
durchzuführen sind.
Doppel
Mannschaftspiel mit 2 x 2 Spielern (Damen- Herren- oder Gemischtes
(Mixed) Doppel. Gespielt wird auf dem Doppelfeld, das rechts
und links um jeweils 1,37 Metern verbreitert ist.
Doppelfehler
Erster und sowohl zweiter Aufschlag landen nicht korrekt im
Aufschlagfeld. Der Returnspieler bekommt den Punkt.
Dwight, Dr. James
Dr. James Dwight, Pionier, Meister und treibende Kraft des Tennissports
in den Vereinigten Staaten. Er hatte erstmals die IIdee, engere
Beziehungen mit den erfahrenen Engländern aufzunehmen.
Dwight erreichte den 8. Platz der englischen Ranglisten.
Nach Ende seiner sportlichen Karriere wurde er Präsident
des Amerikanischen Verbandes (gegründet im Mai 1888) und
galt bis zu seinem Tod 1917 als große Persönlichkeit
in der amerikanischen Tennisgeschichte.
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