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Ball
Die äußere Hülle des Balles muß gleichförmig
und nahtlos, seine Farbe weiß oder gelb sein.
Der Durchmesser des Balles muß nach den Bestimmungen
der ITF mehr als 6,35 cm und weniger als 6,67 cm betragen, sein
Gewicht mehr als 56,7g und weniger als 58,5g. (2000 und 2001
werden Bälle getestet, die 6 bis 7 Prozent größer
sind.)
Der Ball muß eine Sprunghöhe von mehr als
134,62 cm und weniger als 147,32 cm aufweisen, wenn er aus einer
Höhe von 254 cm auf eine betonierte Unterlage fallen gelassen
wird.
Der Kern des Spielballes besteht aus zwei Gummihalbschalen,
die unter Hitze zusammengeschweißt werden. Danach wird
der Filz in zwei Teilen aufgeklebt. So entsteht die helle Naht.
Seit 25 Jahren werden Tennisbälle mit gelbem Filz
gespielt. Diese Wandlung von weißem zu gelbem Ball war
vor allem der Wunsch des Fernsehens.
Ballkontakt
So nennt man den Zeitpunkt, in dem der Ball beim Schlagen die
Bespannung des Schlägers berührt.
Ein kurzer Ballkontakt führt zu großer Präzision,
ein langer erzeugt hohes Tempo aber kaum Präzision.
Ganze 0,004 Sekunden berührt ein Ball die Schlägerbespannung,
wenn sie hart bespannt ist. Die Bespannung wird nur wenig eingedrückt,
während sich der Ball durch den kräftigen Schlag stark
deformiert. Mit geringen Korrekturen kann der Spieler die Unregelmäßigkeiten
beim Auftreffen ausgleichen. Dies bedeutet, daß eine harte
Bespannung zu präzisen Schlägen ohne großes
Tempo führt.
Bei weicher Bespannung dagegen wird der Ball tief in
die Saiten gedrückt, wenig verformt und mit hoher Beschleunigung
zurückkatapultiert. Somit führt eine weiche Bespannung
zu Bällen mit wenig Präzision.
Beidhänder
Beidhänder sind Spieler, die einen Grundschlag (Vorhand,
Rückhand) mit beiden Händen schlagen. Die beidhändige
Rückhand gehört inzwischen zu den Standardschlägen
und wird von der Hälfte der Profis gespielt. Die Beinarbeit
ist dann um so wichtiger, um die gleiche Reichweite zu haben.
Bespannung
Das "Herz" des Tennisschlägers ist die Bespannung.
Sie beeinflußt das Tennisspiel am meisten. Während
sich der Spieler auf seinen Schläger selbst verlassen kann,
es sei denn, der Schläger bricht, verändert sich die
Bespannung laufend. Jede Saite verliert mit der Zeit an Spannkraft
und Elastizität, verstärkt vor allem durch die Beanspruchung
beim Spiel. Je nach Eigenschaften des Bespannungsmaterials schneller
oder langsamer.
Die erwünschte elastische Besaitung ist von der
Art der Bespannung, dem Härtegrad und dem Durchmesser der
Saite abhängig. So werden Längsseiten häufig
um 1 kg härter bespannt als Quersaiten. Auf dem Schlägerrahmen
sind die entsprechenden Vorschriften oder Empfehlungen aufgedruckt.
Man findet Angaben zwischen 24 und 32 Kilogramm, je nach Größe
des Schlägerkopfes. Der Spieler findet meist die für
ihn ideale Bespannungshärte erst nach längerem Ausprobieren.
Die Schläger werden auf mechanischen oder elektronischen
Maschinen nach einem vorgegebenen Bespannungsschema bespannt,
was einige Fachkenntnisse und viel Übung erfordert. Je
nach Technik verwendet der Besaiter zwei oder vier Knoten.
Best of Five
englische Bezeichnung für ein Match mit drei Gewinnsätzen.
Haben beide Spieler bereits zwei Sätze gewonnen,
fällt die Entscheidung über den Matchgewinn im fünften
und letzten Satz.
Über fünf Gewinnsätze wird bei den Herren
im Davis Cup, bei den Grand Slam Turnieren und den zehn Endspielen
der Masters-Serie gespielt.
Big Point
englische Bezeichnung für einen wichtigen Punkt, der für
den Verlauf eines Satzes oder des ganzen Matches entscheidend
sein kann.
Bodenbelag
Die Beschaffenheit der Spielfläche eines Tennisplatzes
kann sehr unterschiedlich sein. Die meistverwendeten Beläge
sind roter Sand, Beton mit Kunststoffbeschichtung (Hartplatz),
Rasen und in der Halle Velours-Teppich.
Break
Wenn ein Spieler das Aufschlagspiel des Gegners gewinnen kann,
dessen Aufschlag durchbricht, nennt man dies ein "Break.
Dem Break kommt eine satz vorentscheidende Bedeutung zu, da
in der Regel ein Aufschläger sein Spiel gewinnt kann.
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