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| Konzentration |
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Gründe
für Konzentrationsblockaden: |
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Ablenkung und Unterbrechung ·
Mangel an Übung und/oder Erfahrung: Konzentration ist eine Fertigkeit, man muss sie trainieren ·
Gewohnheitsmäßige Unaufmerksamkeit ·
Geringe Frustrationstoleranz (man ist sehr leicht zu enttäuschen, gibt
früh auf usw.) ·
Aufschieben: Hinauszögern einer unangenehmen Aufgabe, ohne dass es einen
Grund dafür gibt ·
Mangel an Interesse oder Motivation ·
Überlastung: Man hat sich zu viel auf einmal vorgenommen, und die Gedanken
wetteifern miteinander. ·
Müdigkeit, Stress, schlechte Gesundheit: Konzentration bedeutet zielgerichtete geistige Energie.
Trifft einer der oben genannten Faktoren zu, so ist diese Energie geschwächt. ·
Ungelöste emotionale Probleme: Vielleicht nimmt ein wichtiges Problem
die gesamte Aufmerksamkeit in Anspruch. ·
Negative Einstellung: Diese Blockade ist die mächtigste von allen. Eine
negative Einstellung macht jede Konzentration zunichte. |
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Konzentrationsübungen: |
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Schließe die Augen. Vor deinem inneren Auge entsteht nun eine große dunkle
Fläche. Betrachte diese Fläche, nichts soll sich auf ihr bewegen.
Schiebe alles, was sich aufdrängen möchte, zur Seite. Es wird dir
nur wenige Sekunden gelinge, eine vollkommen freie Fläche zu erreichen.
Das Ziel wäre, fünf Minuten zu schaffen. ·
Schließe die Augen, wende den Kopf in eine bestimmte Richtung. Öffne nun
die Augen ganz kurz (max. ¼ Sekunde) und versuche bewusst zu machen,
was du gesehen hast. Nach einiger Zeit öffne wieder kurz die Augen.
Was kommt zu dem Gesehenen hinzu? Wiederhole das so lange, bis du glaubst, alles im Blickfeld
erkannt zu haben. ·
Stelle bewusst das Radio- oder Fernsehgerät immer leiser und versuche
trotzdem, alles zu verstehen. ·
Lasse das bisherige Tagesgeschehen an dir vorüberziehen. Die Übung kann dadurch erschwert werden, das man sich
die Reihenfolge umgekehrt denkt. ·
Gehe in Gedanken einen Weg, den du oft zurücklegst. Versuche dabei, an
möglichst alle Details zu denken. ·
Nimm eine Uhr, die einen Sekundenzeiger hat. Entspanne dich einige Augenblicke
lang und konzentriere dich, sobald du bereit bist, die Bewegung des
Sekundenzeigers zu verfolgen. Achte zwei Minuten lang nur auf die Bewegung d3es Sekundenzeigers,
als ob nichts anderes auf der Welt existiert. Wenn du den Faden verlierst,
weil du über etwas anderes nachgedacht hast oder einfach geistig weggetreten
warst, sammle wieder deine Aufmerksamkeit und beginne von neuem. Um die Grundübung ein wenig interessanter zu machen,
kannst du auch folgende Varianten ausprobieren: Lege die Uhr neben den Fernseher und versuche wieder
die Übung. Achte darauf, dass der Fernseher nicht zum Zentrum deiner
Aufmerksamkeit wird. Richte deine Aufmerksamkeit halb auf die Bewegung
des Zeigers und halb auf eine Zahlenreihe, die du im Geiste vorsagst
(z.B. 2, 4, 6, 8, 10, 8, 6, 4, 2, 4, 6 ...). Sobald du merkst, dass du bei einer der Tätigkeiten
den Faden verlierst, beginne von neuem. |
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