Ausschultern mit Stab (Beweglichkeit im Schultergürtelbereich):
Im aufrechten Stand wird vor dem Körper ein mit cm-Einteilung
versehener Stab waagrecht gehalten und anschließend über die
Hochhalte in die Rückhalte bis an den Körper geführt und dann
wieder in die Ausgangsstellung zurückgebracht.
Es ist auf die Streckung der Arme zu achten. Die Anzahl
der Versuche ist beliebig, es wird immer enger gegriffen.
Gemessen werden die geringste Griffbreite zwischen
den beiden Händen am Stab in cm und die Schulterbreite von
Acromion (siehe unten) bis Acromion.
Index: Griffbreite (in cm) Schulterbreite
(in cm)
Erwachsene erzielen bei diesem Test Werte von etwa 2,5. Spitzenwerte
erzielen in diesem Fall Geräteturnerinnen mit 0,14.
Acromion:
Das Schulterblatt
ist ein dreieckiger Knochen. Die den Rippen zugewandte Seite
ist flach und leicht ausgehöhlt. Die
nach außen weisende Seite wird durch einen Knochenkamm in
2 Gruben geteilt. Dieser Knochen- Kamm läuft seitlich
nach oben und bildet am Ende die so genannte Schulterhöhe
(Acromion.)
Dort befindet sich auch die gelenkige Verbindung mit
dem Schlüsselbein.
·
Rumpfbeuge vorwärts (Beweglichkeit im Rumpf-Hüft-Bereich):
Der Sportler steht mit geschlossenen Füßen auf einem
Stuhl oder einer Langbank. Die Zehen müssen mit der Vorderkante
abschließen.
Aus dieser Stellung beugt sich der Sportler nach vorne
und so weit wie möglich nach unten.
Gemessen wird der in tiefster Vorbeuge 2 Sekunden gehaltene
Wert in cm (die Werte oberhalb der Standfläche gelten als
negative Werte).